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Liebe Kolleginnen
und Kollegen,
liebe Gäste,

der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie hat sich zur zentralen gemeinsamen Veranstaltung unseres Fachs entwickelt. Wissenschaft, Fortbildung und Berufspolitik sind die tragenden Elemente.

Der diesjährige Kongress steht unter einem besonderen Vorzeichen: DGOOC und DGU haben sich zum Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entschlossen. In dieser Hinsicht wird dieser Kongress historische Bedeutung haben.

Die Themen sind vielfältig. Im Mittelpunkt stehen innovative Entwicklungen für Praxis und Klinik in dem breiten Spektrum des gemeinsamen orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebietes sowie die für jeden immer bedeutender werdenden berufspolitischen Brennpunkte und strukturellen Entwicklungen. Wir möchten Ihnen Nützliches und Interessantes auf hohem Niveau bieten.

In Deutschland leiden über 30 Millionen Menschen unter behandlungsbedürftigen Erkrankungen und Verletzungen der Bewegungsorgane. In den orthopädisch-unfallchirurgischen Fachbereich fallen auch die großen Volkskrankheiten: Arthrose, Rückenerkrankungen und Osteoporose. Mit zunehmender Lebenserwartung wird der Versorgungsbedarf degenerativer Erkrankungen, altersbedingter Knochenveränderungen und behandlungsintensiver Verletzungen älterer Menschen weiter zunehmen.

Getreu des Kongressmottos wollen DGOOC und DGU die Zukunft gemeinsam gestalten. Auf diesem Kongress sollen die Mitgliederversammlungen der bisherigen Fachgesellschaften, den von den Vorständen eingeleiteten Weg einer gemeinsamen Fachvertretung in der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie beschließen. Der durch die Weiterbildungsverordnung schon geschaffene Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie soll auf allen Ebenen repräsentiert und in den verschiedensten Gremien vertreten werden.

Um die Kontinuität der in beiden Fachgesellschaften geleisteten und noch zu leistenden Arbeit zu gewährleisten und um die inhaltliche Gestaltung der neuen Fachgesellschaft praxisnah und den Interessen der Mitglieder beider Fachgesellschaften entsprechend zu berücksichtigen, sieht die Satzung der neuen Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie vor, dass deren Organe zunächst paritätisch und spiegelbildlich zu den Führungsorganen der beiden bisherigen Gesellschaften gestaltet werden. Es geht darum, die Fachspezifika zu bewahren und das neue, gemeinsame Fach in der Breite der Versorgung darzustellen - im Kurativen wie Präventiven, im Operativen wie Konservativen. Wir legen großen Wert darauf, dass sich alle Subdisziplinen wieder finden und somit die neue, große, harmonisch getragene Fachgesellschaft, nach einer Übergangszeit, eine echte Synthese aus den beiden bisherigen formt.

Der gemeinsame Kongress hat schon in den Vorjahren gezeigt, dass er das große Spektrum des orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebietes abdeckt. Den Schwerpunkt haben wir dieses Jahr auf Innovationen gelegt.

Wir heißen Sie herzlich Willkommen.


Ihre Präsidenten der DGOOC, DGU und BVOU.

Prof. Dr. med. Joachim Grifka
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Axel Ekkernkamp
Prof. Dr. med. Siegfried Götte
Prof. Dr. med. Dr. h.c.
Joachim Grifka
Prof. Dr. med. Dr. h.c.
Axel Ekkernkamp
Dr. med.
Siegfried Götte